Können Zähne durch richtige Ernährung aufgehellt werden? Lesen Sie hierzu unseren Blogeintrag.

Zähne durch richtige Ernährung aufhellen - geht das?

| Zahnaufhellung

Strahlend weiße Zähne lassen Menschen jünger, gesünder und vitaler wirken. Laut Studien sind Menschen mit helleren Zähnen sogar erfolgreicher im Privat- und Berufsleben. Wie aber kommt man zu solch einem ansprechenden Gebiss?

Zunächst einmal sei gesagt, dass die Zahnfarbe eines Menschen genetisch bedingt dem Haut-, Haar- und Augentyp angepasst ist. Es ist also vollkommen normal, dass mache einen weißen, andere eher einen gelblichen oder gräulichen Farbton besitzen. Nichtsdestotrotz spielen innere und äußere Einflussfaktoren eine Rolle -  Faktoren, die wir beeinflussen können.
So gibt es allerlei Lebens- und Genussmittel, die unsere Zähne dunkler färben, beispielsweise Tee, Kaffee, Rotwein, Traubensaft, Nikotin, bestimmte Gemüsesorten oder Gewürze. Auch Mundspüllösungen wie Chlorhexdin-Diglukonat oder eisen- bzw. nitrathaltige Medikamente haben unter Umständen eine färbende Wirkung. Den Konsum dieser Stoffe zu reduzieren, kann also einen positiven Effekt auf die Zahnfarbe haben.

Noch verstärkt wird dieser Sachverhalt durch eine ungenügende Mundhygiene. Nicht nur greifen Nahrungs- und Bakteriensäuren den Zahnschmelz soweit an, dass färbende Partikel leichter passieren können. Zusätzlich gibt es am Zahn anhaftende Bakterien, die mit ihrem Stoffwechsel ebenfalls Farbstoffe produzieren. Eine optimale Pflege der Zähne und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen spielen also bereits eine große Rolle.

Darüber hinaus kann unsere Ernährung auch in positiver Weise Einfluss auf unsere Zahnfarbe nehmen. Knackige, kauintensive Lebensmittel wie Gurken, Karotten und Nüsse reiben Schmutz und Bakterien von der Zahnoberfläche herunter, Staudensellerie wirkt dabei mit seinen Fasern wie natürliche Zahnseide. In Karotten findet sich zusätzlich stärkendes Vitamin A, Ananas enthalten das antientzündlich und reinigend wirkende Bromelain. Milchprodukte, Brokkoli, Grünkohl sowie Hartkäse unterstützen die Zähne mit Calcium, bei letzterem wirkt das enthaltene Casein zusätzlich dem Schmelzabbau entgegen. Und Erdbeeren, Äpfel sowie Zitrusfrüchte regen durch die enthaltene Säure den Speichelfluss an, einen wichtigen körpereigenen Mechanismus zur Regeneration der Zahnhartsubstanz. Auch durch das Kauen zuckerfreier Kaugummis nach dem Essen kann die Speichelproduktion kurzzeitig auf das Zehnfache angehoben werden. Mit einem Glas Wasser nach dem Essen lassen sich Bakterien und Säuren zudem schon einmal grob fortspülen.

All diese Nahrungsmittel und Techniken können bestehende Verfärbungen zwar nicht rückgängig machen, tragen aber in essentieller Weise dazu bei, deren Entstehung zu verhindern. Hartnäckigere äußere Verfärbungen können schließlich bei der professionellen Zahnreinigung entfernt werden. Sollte die Zahnfarbe dann immer noch nicht der Wohlfühlfarbe entsprechen, kann ein professionelles Bleaching durchgeführt werden.

Von Hausmittelchen wie Zitrone plus Backpulver oder aufhellenden Zahnpasten sollte allerdings Abstand genommen werden. Sie bringen in der Regel mehr Schaden als Nutzen, belasten den Zahnschmelz unnötig und können langfristig sogar das unter dem Zahnschmelz liegende, gelblich gefärbte  Dentin zum Vorschein bringen.

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